Mittwoch, 28. Mai 2008

Combo, neu

Manchmal führt Bastelei zu etwas Brauchbarem. Und deshalb sieht der Combo-Feed seit gestern ein wenig anders aus: nicht mehr die Feeds von bluelectric.org, tumblr.bluelectric.org und wwk.bluelectric.org werden gemischt, sondern das blauelektrische Web neu verdrahtet (Yahoo! Pipes wirbt mit diesem Spruch), neben den alten Feeds auch noch Twitter und flickr mit dazugepackt, sortiert, gefiltert (manchmal noch etwas unzuverlässig) und als Yahoo-Pipe-Feed neu serviert.

Dies ist eine herzliche Einladung, den Feed zu abonnieren, oder ihn zumindest einmal anzusehen, oder sich mit Yahoo! Pipes selbst zu befassen und das Netz neu zu verdrahten.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Usability war gestern

Das Spielkind in mir freut sich über ein neues Theme für den Tumblr. Düster, morbid, elegant, allen Gesetzen der Userfreundlichkeit widersprechend, nicht einfach zu hacken - einfach schön.

Jetzt muss ich nur aufpassen, dass ich mich nicht darin verheddere und hängenbleibe.

Dienstag, 13. Mai 2008

tumblr-eien

Spielereien mit tumblr: Was einige der Default-Layouts bei soup.io von den von tumblr.com bereitgestellten unterscheidet, sind bunte Icons, die die Herkunft bzw. Art des Eintrags kennzeichnen.

Wie ich nun hier erfahren durfte, kann tumblr das auch. Einträge verschiedener Typen (Zitat, Foto etc.) lassen sich ohnehin verschieden stylen (und so auch mit Icons versehen); importierte Einträge unterschiedlicher Quellen kriegen aber bei tumblr ebenfalls - falls gewünscht - ihre Icons.

Umgesetzt habe ich das zunächst mit dem Twitter-Import. Das tumblr-Element {TagsAsClasses} liest den als Tag ("twitter_com") hinterlegten Twitter-Import aus und packt ihn in die class-Angabe des div-Containers. Und mit einer entsprechenden CSS-Klasse erhalten alle importierten Tweets das türkisfarbene Icon.

Und hier sind die entsprechenden Codeschnipsel. Zunächst sollte man ein Twitter-Icon (im folgenden ist das "twitter.png") herunterladen und auf eigenem Webspace (z.B. auf dem Server, der eine eigene Web Site beherbergt) ablegen. In den CSS-Teil der Theme-Datei kommt dann etwa folgendes:

.twitter_com {
background-image: url(twitter.png);
padding-left:22px;
background-position: 0px 1px;
background-repeat:no-repeat;
}


Natürlich muss in die Klammer nicht nur der Dateiname, sondern der gesamte URL kommen, da die Grafik ja nicht auf dem tumblr-Server abgelegt wurde.

Und in den HTML-Teil kommt folgendes:

       {block:Text}
<div class="{TagsAsClasses}">
{block:Title}
<h3><a href="{Permalink}">{Title}</a></h3>
{/block:Title}
{Body}
</div>
{/block:Text}


Hierbei ist nur noch zu beachten, dass manche tumblr-Themes statt block:Text lieber block:Regular benutzen.

Zuviel Technobabble? Kuckstu hier.

Montag, 12. Mai 2008

Disqus die Zweite...

Und manchmal geht es doch schneller, als man so denkt. Nicht nur ist disqus hier und auf tumblr.bluelectric.org eingeführt, da antwortet der disqus-Support auf meine Anfrage wg. Kommentarlosigkeit für bestimmte Seiten mit einem Patch für alle meine Probleme, die ich mit disqus im Zusammenhang mit WordPress hatte.

Weshalb auch dort, in der Zentrale, jetzt - zumindest für eine Testphase - mit disqus disqussiert werden kann, mit einem Login für viele Blogs, mit Antwort per Mail, mit (hoffentlich gutem) Spamverhinderer etc. Bitte um fleißiges Testen und Kommentieren.

Wie ich bei Unzufriedenheit mit disqus rasch wieder auf das hauseigene Kommentarsystem umschalten kann, weiß ich inzwischen ja.

Blogged mit Flock Browser

Sonntag, 11. Mai 2008

Gebastel

Und wieder bastele ich mich um Kopf und Kragen - und natürlich dort, wo man sowas nicht tun sollte: auf dem Live-System.

Was war geschehen?

An anderer Stelle hatte ich Positives über das fremdgehostete Kommentarsystem disqus gelesen. Ganze elf Punkte sollten für das System sprechen, darunter

  • in Threads geordnete Kommentare

  • einheitliches Login bei allen disqus-angeschlossenen Seiten (fast so schön wie OpenID, was ich vom Konzept her noch besser finde, was aber offenbar nirgends so richtig funktioniert)

  • Antworten auf Kommentare via Email

  • keine Trackbacks (doch, manche halten das für einen Vorteil!)

  • Integration in FriendFeed etc.

  • Integration in den Guglrieder (mit entsprechender Firefox-Extension)

  • Möglichkeit, die fragmentierte Diskussion im Netz wieder an einer Stelle zusammenzuführen
...na, und so weiter. Alles ganz schicke Sachen, und weil es für WordPress ein Plugin gibt, habe ich es kurzentschlossen installiert.

Und nach kurzer Zeit auch wieder deinstalliert. Denn die disqus-Implementation plazierte Kommentare auch dort, wo sie gar nicht hingehören (wer, bitte, kommentiert ein Impressum?), und zerschoß mir die schicke Sprechblase im Kopf der Seite.

Weil ich aber ein funktionierendes Kommentarsystem habe (das in WP eingebaute nämlich), verschwand disqus ganz schnell wieder von der Seite.

Hier aber, an dieser Stelle, sind die Kommentare ohnehin gehostet (bei Haloscan). Weshalb disqus sich vorerst hier (als Halosan-Nachfolger) und hier bewähren darf. Und dann sehen wir weiter, wofür es sonst noch gut ist.